Aus einer Séance mit Johann Wolfgang von Goethe
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Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Erdogan in seinem Wahn;
Er schreit, er brüllt "Islam, Islam",
Sein Kamel, er fasst es sicher, es hält ihn warm.
Oh, Allah, was birgst du so bang dein Gesicht? –
Siehst, Gott der Götter, Du den Erdogan nicht?
Deinen Erdogan, mit Kron’ und Schweif? –
Seine Trauer ist groß, das Kamel ist reif.
„Du liebes Kamel, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir;
Manch’ grüne Pflanzen find´ ich im Sand,
Es beglücket Dich, mein´ zärtlich´ Hand.“ –
„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.“ –