Entsetzliches Verhalten des SPIEGELS und „prominenter“ Politiker

Es ist unfassbar, wie der SPIEGEL auf seiner Onlineplattform das Urteil gegenüber diesen Stephan Ernst kommentiert. Diese Artikel erinnert sehr an den Duktus der NS Schergen, die durch eine entsetzliche Wortwahl die Bevölkerung gegen unschuldige Menschen aufgebracht haben.

Zum Thema Lübcke, was ist passiert?

Eine Person ist zu einer lebenslangen Strafe verurteilt worden, nachdem diese einen Menschen getötet hat. Das Urteil begründet sich auf § 211 StGB und ist, von Berufung ist auszugehen, zumindest vorläufig rechtswirksam.

Mord, ein entsetzliches Faktum, das im Laufe eines Jahres in Deutschland mehrfach vorkommt:

20163752017405
20183862019245
Quelle. Statista.de

Und jetzt springen die Prominenten aus den Löchern und artikulieren die üblichen Sätze:

CDU-Chef Armin Laschet

„… Hass und Hetze im Alltag entschieden entgegenzutreten. »Denn dem bösen Wort folgt die verbrecherische Tat – das ist eine der schrecklichen Lehren aus dem Mord an unserem Freund Walter Lübcke„.

Quelle: CDU-Webseite.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil

„Die Höchststrafe für diesen feigen Mord an Walter Lübcke ist richtig und setzt ein klares Zeichen, dass rechter Hass und rechte Gewalt in unserem Land keinen Platz haben„,

Quelle: spiegel.de


SPD-Bundestagsfraktionsvize Dirk Wiese

„.. er hoffe, dass das Urteil »Signalwirkung habe“ und fordert „…. dass das beschlossene Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität jetzt endlich kommt“.

Quelle: spiegel.de


Herr Laschet, Herr Klingbeil und Herr Wiese, Sie sind schrecklich und ich stelle ihre Wortwahl mit der des Joseph Goebbels gleich, wohlweißlich haben Sie eine andere Intention.

Ist Ihnen bewusst, dass Sie mit solchen Formulierungen eine Rangfolge bei den Tötungen erstellen? Sie setzen den entsetzlichen Mordfall Lübcke über die in Deutschland leider stattfinden Tötungen anderer Menschen und generieren eine „Rangfolge des Schreckens“.

Ein bekannter Straftäter, den unsere Justiz nicht bändigen konnte, ermordet Herrn Lübcke und Sie haben nichts anderes zu tun, als die üblichen Phrasen in den Raum zu stellen?


„Denn dem bösen Wort folgt die verbrecherische Tat – das ist eine der schrecklichen Lehren aus dem Mord an unserem Freund Walter Lübcke.“
Wollen Sie den Koran verbieten?

Die Höchststrafe für diesen feigen Mord an Walter Lübcke ist richtig und setzt ein klares Zeichen, dass rechter Hass und rechte Gewalt in unserem Land keinen Platz haben
Für Mord gibt es immer die Höchststrafe und ist nur rechter Hass und rechte Gewalt in unserem Land deplatziert?

„.. er hoffe, dass das Urteil »Signalwirkung habe“ und fordert „…. dass das beschlossene Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität jetzt endlich kommt“.
Seit wann haben Urteile „Signalwirkung“? Sie sind individuelle Entscheidungen und sanktionieren einen konkreten Sachverhalt. Davon Gesetzesänderungen bzw. neue Gesetze abzuleiten ist juristisch falsch und unterstes Niveau. Warum schreiben Sie nicht einfach „… zur Bekämpfung des Extremismus…,“?

Herr Laschet, Herr Klingbeil und Herr Wiese, Sie ekeln mich an.

Willi Menzel