Vorab, es geht nicht um die Frage, wie man die Rechtsnormen der Bundes- oder Landesregierung zum Thema Corona als Individuum einschätzt.


Hierfür gibt es eigentlich nur drei Möglichkeiten:

  • Man steht dazu, hält sie für richtig.
  • Man negiert sie, kritisiert und hinterfragt sie.
  • Man ist unsicher, hofft auf das richtige Verhalten der erwähnten Regierungen.

Unabhängig wie man dazu steht, aus Sicht der anderen Bewertenden ist man in jedem Fall der Böse, der Merkel- oder Queerdenkerfan oder ein Angsthase.

Einfach interessant, wie schnell diese Kategorisierungen vorgenommen werden, in diesem, unserem Lande.


Nun zum Thema des Posts von Frau von Storch, Mitglied des Bundestags und Abgeordnete der AfD seit 2017.


Es ist in meinen Augen nicht korrekt, nur billiger Populismus, wenn diese in ihrem Beitrag schreibt, dass ein…
„.. Gericht Merkels Corona-Beschlüsse kippt“.


Populismus á la Bild-Zeitung

Diese Art von Formulierung erinnert an den Duktus der BILD-Zeitung, die durch provokative Titel in ihren Beiträgen die Masse zum Lesen animieren will.


Warum?


Die Frau, deren Namen ich nicht nennen werde, hat nicht die Kompetenz, die „Beschlüsse zu Corona“ zu verfassen. Unabhängig davon, dass das Gericht auch nicht „..die Corona Beschlüsse gekippt hat“, auch diesem fehlt hierzu die Berechtigung, von einer deutschen Abgeordneten erwarte ich eine seriöse Außendarstellung, nicht mehr oder weniger.

Auch wenn andere Parteien ähnlich agieren, sollte die AfD hier nicht analog verfahren, sie sollte sich in ihrem Verhalten und in ihren politischen Mitteln von den falschen Behauptungen der Konkurrenzpolitiker unterscheiden.


Es ist traurig, sehr traurig, dass die AfD-Politikerin á la Ralf Stegner (SPD) agiert.

Willi menzel