Beeindruckende Worte

Ich erinnere mich an die Aussage eines Freundes, der bereits seit Jahren mit einem Mann zusammenlebt, ein in meinen Augen werthaltiger Satz, der mich noch immer beeindruckt, zum Nachdenken anregte.

Er erklärte, dass „… er sich freuen würde, wenn er als Mensch respektiert werden würde und diese ständigen Hinweise auf die gleichgeschlechtliche Liebe diese gelebte Normalität nicht beeinflussen würden“.

Für heterosexuelle Menschen ist es mit Sicherheit schwer, sich in die andere Art der Form von Liebe hineinzuversetzen. Nachvollziehbar ist meines Erachtens auch die entsprechend umgekehrte Sicht, die auf die Heterosexualität von Menschen.

Niemand kann in die Gefühle anderer Menschen eintauchen, das Emotionale ist nicht greifbar und hat einen ausschließlich individuellen Charakter.

Nur der einzelne Mensch, egal welcher sexueller Orientierung, ist in der Lage, sich einigermaßen zu verstehen und entsprechend zu handeln. Existiert eine Schnittmenge der eigenen Emotionen mit der einer anderer Person, dann ist dies ein Wunder, nicht mehr oder weniger.

Niemand sollte das Recht haben, dies zu negieren.

Ist aber die Homosexualität als „normal“ zu bewerten?

Rational bewertet muss die Frage mit einem Nein beantwortet werden. Die Biologie beweist uns, dass die körperliche Liebe zwischen Mann und Frau ursprünglich für die Fortpflanzung der Spezies Mensch war und ist.

Dies ist unabhängig von religiösen Aspekten oder philosophischen Blickwinkeln auf die Evolution der Menschheit, die Kausalität zwischen Logik und Biologie ist gegeben.

Damit sollte feststehen, dass Heterosexualität als „normal“ bezeichnet werden muss, wenn man diese als bewertende Norm des Üblichen heranzieht.

Ich betrachte die Homosexualität als gelebte Normalität unter Menschen, eine Form von körperlicher Liebe, die sich mit der Zeit entwickelt hat und damit eindeutig als „alltäglich“ betrachtet werden muss.

Mein Fazit ist nun welches?

Ist es wirklich von Bedeutung, wenn man über Liebe mit dem Begriff „Normal“ bewerten muss? Lasst einfach die Menschen so leben, wie sie möchten und stellt nicht deren Emotionen auf den Marktplatz der Gesellschaft auf.