Die mutige Entscheidung von Instagram, diesen gefährlichen Post zu tilgen, verdient „standing Ovations“!
Endlich ein Schlag gegen die Bedrohung durch handgefertigte Schönheit aus woauchimmer.
Wo kämen wir denn hin, wenn solche „nicht international genug“ anmutenden Schätze die heilige Timeline verunreinigen?
Bravo, Plattformhelden! Mit eurem unermüdlichen Einsatz für sterile Einheitlichkeit rettet ihr uns vor der Tyrannei echter Kunsthandwerker. Die Stehlampe mit ihrer dunklen Figur? Ein Relikt aus finsteren Zeiten, das sofort in die Schatten verbannt werden musste. Jetzt strahlt die Welt heller – oder zumindest farblos-woke.

„Die Handarbeit ist nicht international genug“, verkündet ihr weise – und schafft Platz für mehr Algorithmen-Gefallen.
Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan: Licht spenden, bevor er gnadenlos entsorgt wird. Wehe dem nächsten Künstler, der nicht ins Schema passt! Welch triumphale Gerechtigkeit – jeder Depp merkt, wie ernst ihr’s meint.
Eine Frage habe ich jedoch an die ach so hochgebildeten Moderatoren von Instagram: gegen welches nationale, besonders internationale Gesetz hat die Kleinanzeige verstoßen?
Es gibt keine internationalen Gesetze, oder?
