Gedanken zum 08.5.1945: Deutsche Opfer

Auch deutsche Städte wurden zerstört. Familien verloren ihre Väter, Söhne, Brüder und Freunde. Millionen Menschen waren auf der Flucht. Nach dem Krieg wurden Deutsche aus ihrer Heimat vertrieben. Sie verloren ihre Häuser, ihre Dörfer, ihre Gräber und ihre Erinnerungen. Viele starben auf den Trecks, in Lagern, an Hunger, Kälte, Krankheit und Gewalt. Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt. Menschen wurden erschlagen, misshandelt, gedemütigt oder einfach ihrem Schicksal überlassen.

Weiterlesen

Hasseloff & die AfD: Schreckliche Entgleisung

Demokratische Wahlen sind keine Gefälligkeitsveranstaltung

Man muss die AfD nicht mögen. Man kann sie hart kritisieren. Man kann ihre Programme auseinandernehmen und ihre Vertreter politisch stellen. All das ist legitim.

Aber eines muss klar bleiben: Der Bürger darf wählen, was zugelassen ist. Ohne moralische Erpressung. Ohne angedeutete Sippenhaft. Ohne die Botschaft, dass junge Menschen später für die Wahlentscheidung eines Bundeslandes zahlen könnten.

Weiterlesen

Nationalismus ist einfach toll!

Wer jeden Vorrang nationaler Interessen reflexhaft „Nationalismus“ nennt, will meist nicht verstehen, sondern verurteilen. Er ersetzt Argumente durch Etiketten und Diskussion durch moralische Einschüchterung. Das ist keine intellektuelle Stärke, sondern ein Zeichen politischer Unredlichkeit. Ein Land, das sich dafür schämen soll, zuerst an seine eigenen Bürger zu denken, ist bereits tiefer verrutscht, als viele wahrhaben wollen.

Weiterlesen

Wenn die Macht den Witz fürchtet

Wer so urteilt, verurteilt am Ende vor allem sich selbst. Nicht wegen des Strafmaßes. Sondern wegen der Blöße, die er sich gibt. Ein Regime, das sich durch Satire existentiell beleidigt fühlt, hat längst verstanden, wie gefährlich der Witz ist. Und genau deshalb hat Jacques Tilly schon gewonnen.

Weiterlesen

Iran-Krieg und das Völkerrecht

Anständige Menschen können Drohungen zur Auslöschung eines Staates, Massaker an Demonstranten, systematische Unterdrückung der eigenen Bevölkerung und die Unterstützung von Terrororganisationen nicht akzeptieren. Wenn sich Vertreter des Regimes auf das Völkerrecht berufen, um genau diese Politik zu rechtfertigen, wird das Völkerrecht zum bloßen Alibi – und verliert seinen moralischen Kern. Ein Völkerrecht, das die genannten Praktiken als legitim gelten ließe, wäre nicht nur politisch problematisch, sondern ethisch verfehlt.

Weiterlesen
Wird geladen

Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.


Kurt Tucholsky


Kategorien