Der Iran-Krieg seit Ende Februar 2026 findet nicht im luftleeren Raum statt, sondern ist das Ergebnis jahrzehntelanger Drohungen, innerer Gewalt und externer Aggression des Regimes in Teheran.
Drohungen gegen Israel
Führende Vertreter des iranischen Regimes haben immer wieder offen die Vernichtung Israels gefordert oder in Aussicht gestellt. Ein IRGC-General erklärte etwa, Israel müsse „zerstört und ausgelöscht“ werden und die Islamische Revolution werde „keinen Zentimeter“ von dem Ziel abrücken, Israel „auszuwischen“. Der Oberste Führer selbst hat wiederholt angekündigt, das „zionistische Regime“ werde zu Grunde gehen und die iranischen Streitkräfte würden es „zu Fall bringen“.
Ermordung von Demonstranten
Seit Jahren reagiert das Regime mit massiver, tödlicher Gewalt auf landesweite Proteste, zuletzt in bisher kaum gekannter Brutalität im Januar 2026. Menschenrechtsorganisationen berichten von tausenden getöteten Demonstranten und Unbeteiligten, vielfach durch Schüsse in Kopf und Oberkörper, und sprechen von landesweiten Massakern. Unabhängige Zählungen bestätigen mehrere tausend Tote und ein Vielfaches an noch ungeklärten Verdachtsfällen, deren Aufarbeitung durch Internetabschaltungen und Repression behindert wird.
Unterdrückung der eigenen Bevölkerung
Das System der Islamischen Republik beruht auf systematischer Unterdrückung politischer Opposition, ethnischer und religiöser Minderheiten sowie insbesondere von Frauen. Sicherheitskräfte und Revolutionsgarden gehen regelmäßig mit Verhaftungen, Foltervorwürfen und tödlicher Gewalt gegen Demonstrationen vor, während Meinungs‑, Presse‑ und Versammlungsfreiheit massiv eingeschränkt sind. Die jüngsten Massentötungen von Demonstranten zeigen, dass das Regime bereit ist, seine eigene Bevölkerung in großer Zahl zu töten, um an der Macht zu bleiben.
Unterstützung terroristischer Gruppierungen
Seit Jahrzehnten ist der Iran einer der zentralen staatlichen Sponsoren von Terrororganisationen im Nahen Osten. Teheran unterstützt insbesondere die libanesische Hisbollah sowie Gruppen wie Hamas mit Geld, Waffen, Ausbildung und Ausbildungslagern, vielfach in dreistelliger Millionenhöhe pro Jahr. Diese Organisationen sind in zahlreichen Anschläge, Raketenangriffe auf Zivilisten und andere Terrorakte eingebunden und werden von vielen Staaten und der EU als Terrororganisationen eingestuft.
Krieg seit Februar 2026 und Fazit
Am 28. Februar 2026 begannen die USA und Israel eine großangelegte militärische Operation gegen militärische und staatliche Ziele im Iran; hunderte iranische Raketen‑ und Luftabwehrstellungen wurden angegriffen. Diese Eskalation ist unmittelbar mit der langjährigen Bedrohung Israels, der regionalen Destabilisierung und der Unterstützung von Terrorgruppen durch das iranische Regime verknüpft.
Vor diesem Hintergrund ist klar: Anständige Menschen können Drohungen zur Auslöschung eines Staates, Massaker an Demonstranten, systematische Unterdrückung der eigenen Bevölkerung und die Unterstützung von Terrororganisationen nicht akzeptieren. Wenn sich Vertreter des Regimes oder dessen Unterstützer auf das Völkerrecht berufen, um genau diese Politik zu rechtfertigen, wird das Völkerrecht zum bloßen Alibi – und verliert seinen moralischen Kern. Ein Völkerrecht, das die genannten Praktiken als legitim gelten ließe, wäre nicht nur politisch problematisch, sondern ethisch verfehlt.