Iran-Krieg und das Völkerrecht
Anständige Menschen können Drohungen zur Auslöschung eines Staates, Massaker an Demonstranten, systematische Unterdrückung der eigenen Bevölkerung und die Unterstützung von Terrororganisationen nicht akzeptieren. Wenn sich Vertreter des Regimes auf das Völkerrecht berufen, um genau diese Politik zu rechtfertigen, wird das Völkerrecht zum bloßen Alibi – und verliert seinen moralischen Kern. Ein Völkerrecht, das die genannten Praktiken als legitim gelten ließe, wäre nicht nur politisch problematisch, sondern ethisch verfehlt.
Vom Grundgesetz, der AfD und dem Verfassungsschutz
Wenn das Schutzschild zum Schwert wird: Ein Gedankengang über Deutungshoheit Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich über Begriffe stolpere, die wir im Alltag völlig selbstverständlich verwenden. „Bürger“ zum Beispiel. Ein schönes Wort, eigentlich. Es klingt nach...
Die neue Verkehrsgeschichte (Edition: SZ)
Es ist erfrischend, wie einfach die Welt sein kann. Offenbar war die Straße vor 1933 ein friedliches Yoga-Retreat, in dem sich Pferdekutschen, Straßenbahnen und Spaziergänger in einer ewigen Umarmung befanden. Dass die gesamte westliche Welt – von den USA unter Robert...
Mietpreisbremse: Machen wir´s einfacher
Ein Hoch auf die Planwirtschaft – sie sieht im neuen Gewand fast so aus wie eine gute Idee.
Ein guter Deutscher verwendet kein Streusalz!
Vielleicht wird der Winter jetzt einfach eine Mischung aus Eiskunstlauf und Hürdenlauf. Wer es bis zum Briefkasten schafft, bekommt einen Orden. Wer dabei niemanden umräumt, gilt als vorbildlicher Bürger. Kurz gesagt: Wir sind wieder ein Stück weiter.
Wellnessprogramm mit Migrationshintergrund
Das wirklich Geniale daran ist, wie diese Wortakrobatik das ganze Drama verpackt: Mit jedem neuen Begriff wird die Realität ein Stück weiter wegretuschiert. Aus Flucht wird Geflüchtet-Sein, aus Illegalität wird Antragsstatus, aus Abtauchen wird Unauffindbarkeit.
Lauter Nazis ins Freiberg?
Willkommen in der Ära der Kennzeichen-Orakel, wo Bürokratie und Fantasie einander in die Arme sinken und aus Alltagskram Staatsgründe zaubern.
SZs Wendehals-Tango: Vom Nein zum Ja
Ach, Süddeutsche, du unverbesserliche Chaotin – nächstes Mal gleich zwei Tweets auf einmal, dann sparst du dir die Kehrtwende.
Gender in Indien: 6 Milliarden für die Weltrettung
Das ist wirklich ein Glücksfall. 6.005.000,00 € – und ein Titel, der so stabil wirkt, dass man fast glaubt, der Wald werde allein dadurch ein bisschen ordentlicher.
Erich Lepkowski: Fallschirmjäger und Kameradenretter
Herr Lepkowski starb am 31. Mai 1975 in Braunschweig. Seine Biografie zeigt einen Soldaten, der Pflicht und Mut verkörperte, ohne je mit Kriegsverbrechen in Verbindung gebracht zu werden.
Die Tatsache, dass er für ein verbrecherisches Regime gedient hat, darf in meinen Augen seine Leistung nicht schmälern. Ich denke nicht, dass wir heute uns in die Gedankenwelt der Menschen, die vor fast 100 Jahren und mehr geboren wurden, versetzen können – oder dürfen.
Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, oder?
Die mutige Entscheidung von Instagram, diesen gefährlichen Post zu tilgen, verdient „standing Ovations“!
Junge Männer schädigen, muslimische reinigen
Mit großer Bewunderung blicken wir auf die öffentlich-rechtlichen Medien, die die staatlichen Kommunikationsziele mit beachtlicher Raffinesse umsetzen. Wie sollte man es sonst nennen, wenn bei den Silvesterkrawallen plötzlich nur noch von „jungen Männern“ gesprochen wird, während beim Aufräumen am nächsten Tag „muslimische Männer“ im Mittelpunkt stehen? Zufall, gewiss.
Herr Ramelow, die AfD und die Widergeburt der NS*AP
Hier ist Bundespropaganda, die Stimme der wohlgeordneten Republik, mit einer historischen Warnmeldung von höchster Bedeutung.
HateAid und das Einreiseverbot in die USA
Berlin und Brüssel kritisieren die Maßnahme scharf als Souveränitätsverletzung und fordern Gegenmaßnahmen. Diese Haltung wirkt infantil: Sie betont eigene Regulierungen, ignoriert aber US-Recht und den Konflikt zwischen privater und staatlicher Strafverfolgung
Paul Grüninger 1891-1972: Ein Mensch
Seine Geschichte macht Mut, weil sie zeigt, dass Zivilcourage nicht abstrakt ist, sondern immer im konkreten Blickkontakt beginnt: im Anerkennen des jüdischen Mitmenschen als Bruder und Schwester, denen man die Tür öffnet, wenn andere sie zuschlagen.














