Erich Lepkowski: Fallschirmjäger und Kameradenretter

Erich Lepkowski: Fallschirmjäger und Kameradenretter

Herr Lepkowski starb am 31. Mai 1975 in Braunschweig. Seine Biografie zeigt einen Soldaten, der Pflicht und Mut verkörperte, ohne je mit Kriegsverbrechen in Verbindung gebracht zu werden.
Die Tatsache, dass er für ein verbrecherisches Regime gedient hat, darf in meinen Augen seine Leistung nicht schmälern. Ich denke nicht, dass wir heute uns in die Gedankenwelt der Menschen, die vor fast 100 Jahren und mehr geboren wurden, versetzen können – oder dürfen.

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Junge Männer schädigen, muslimische reinigen

Junge Männer schädigen, muslimische reinigen

Mit großer Bewunderung blicken wir auf die öffentlich-rechtlichen Medien, die die staatlichen Kommunikationsziele mit beachtlicher Raffinesse umsetzen. Wie sollte man es sonst nennen, wenn bei den Silvesterkrawallen plötzlich nur noch von „jungen Männern“ gesprochen wird, während beim Aufräumen am nächsten Tag „muslimische Männer“ im Mittelpunkt stehen? Zufall, gewiss.

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HateAid und das Einreiseverbot in die USA

HateAid und das Einreiseverbot in die USA

Berlin und Brüssel kritisieren die Maßnahme scharf als Souveränitätsverletzung und fordern Gegenmaßnahmen. Diese Haltung wirkt infantil: Sie betont eigene Regulierungen, ignoriert aber US-Recht und den Konflikt zwischen privater und staatlicher Strafverfolgung

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Von 18 zu 141 – politische Ausweitung ohne Maß

Von 18 zu 141 – politische Ausweitung ohne Maß

Wer diese Zahlen gleichsetzt oder bewusst verwischt, beschädigt nicht nur das Vertrauen der Bürger, sondern auch die Akzeptanz für echte humanitäre Hilfe. Humanität braucht Grenzen, Klarheit und Ehrlichkeit. Alles andere ist politischer Wahnsinn – und den können sich weder Staat noch Gesellschaft leisten.

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Gendern: Warum nicht jede Anpassung sinnvoll ist

Gendern: Warum nicht jede Anpassung sinnvoll ist

Es gehört inzwischen fast schon zum guten Ton bestimmter Milieus, Sprache nicht mehr als Werkzeug der Verständigung zu begreifen, sondern als politisches Experimentierfeld. Eine kleine, sehr laute Gruppe erklärt mit erstaunlicher Selbstgewissheit, wie künftig gesprochen, geschrieben und gedacht werden soll. Und wie so oft folgt ein Teil der Masse brav hinterher – weniger aus Überzeugung, sondern aus Angst, anzuecken, aufzufallen oder falsch verstanden zu werden.

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Zur Akte Moosdorf von der AfD

Zur Akte Moosdorf von der AfD

Ist der Ruf einmal belastet … Es ist bedrückend zu sehen, wie schnell viele Menschen heute bereit sind, ihr eigenes Urteil auszuschalten. Statt innezuhalten und abzuwägen, wird übernommen, was in Überschriften steht. Wer laut genug ruft, gibt die Richtung vor....

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Remigration der Arbeitgeber

Remigration der Arbeitgeber

Es gehört inzwischen fast zur Folklore deutscher Politik: Irgendjemand hält eine Rede, schwingt sich zu großen Worten auf – und plötzlich haben wir einen neuen Begriff, der zugleich absurd, unfreiwillig komisch und erschreckend realistisch wirkt.
Der jüngste Fall: die „Remigration der Arbeitgeber“

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Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.


Kurt Tucholsky


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