Es ist, ohne Wenn und Aber, entsetzlich, dass am 05.September 1972 israelische Sportler in München, während eines Sportfestes, ihr Leben verloren haben.

Der Anschlag der palästinensischen Terrororganisation „Schwarzer September“ galt Menschen, die einfach nur glücklich sein wollten und an den Sommerspielen teilnehmen wollten.

Es stellt sich nicht die Frage, dass mit Freude zu erwähnen ist, dass fünf der brutalen Gestalten aus Palästina ebenfalls ihr Leben vor Ort verloren haben.

Inwieweit es die drei „überlebenden“ Unmenschen später getroffen hat, die ebenfalls am Attentat beteiligt waren, ist nicht nachvollziehbar.

Wenn nun, 50 Jahre nach dem schrecklichen Ereignis, die Bundesrepublik Deutschland Zahlungen an die Betroffenen bzw deren Hinterbliebenen vornimmt, ist dies nachvollziehbar.

Es stellt sich die Frage, warum man die Summe nicht einfach bei der Entwicklungshilfe für Palästina abzieht.

Stefan Kuntze