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    Wenn die Macht den Witz fürchtet

    Wenn die Macht den Witz fürchtet

    Wer so urteilt, verurteilt am Ende vor allem sich selbst. Nicht wegen des Strafmaßes. Sondern wegen der Blöße, die er sich gibt. Ein Regime, das sich durch Satire existentiell beleidigt fühlt, hat längst verstanden, wie gefährlich der Witz ist. Und genau deshalb hat Jacques Tilly schon gewonnen.

    Iran-Krieg und das Völkerrecht

    Iran-Krieg und das Völkerrecht

    Anständige Menschen können Drohungen zur Auslöschung eines Staates, Massaker an Demonstranten, systematische Unterdrückung der eigenen Bevölkerung und die Unterstützung von Terrororganisationen nicht akzeptieren. Wenn sich Vertreter des Regimes auf das Völkerrecht berufen, um genau diese Politik zu rechtfertigen, wird das Völkerrecht zum bloßen Alibi – und verliert seinen moralischen Kern. Ein Völkerrecht, das die genannten Praktiken als legitim gelten ließe, wäre nicht nur politisch problematisch, sondern ethisch verfehlt.

    Die neue Verkehrsgeschichte (Edition: SZ)

    Die neue Verkehrsgeschichte (Edition: SZ)

    Es ist erfrischend, wie einfach die Welt sein kann. Offenbar war die Straße vor 1933 ein friedliches Yoga-Retreat, in dem sich Pferdekutschen, Straßenbahnen und Spaziergänger in einer ewigen Umarmung befanden. Dass die gesamte westliche Welt – von den USA unter Robert...

    Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.


    Kurt Tucholsky


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