Vom Grundgesetz, der AfD und dem Verfassungsschutz
Wenn das Schutzschild zum Schwert wird: Ein Gedankengang über Deutungshoheit Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich über Begriffe stolpere, die wir im Alltag völlig selbstverständlich verwenden. „Bürger“ zum Beispiel. Ein schönes Wort, eigentlich. Es klingt nach...
Die neue Verkehrsgeschichte (Edition: SZ)
Es ist erfrischend, wie einfach die Welt sein kann. Offenbar war die Straße vor 1933 ein friedliches Yoga-Retreat, in dem sich Pferdekutschen, Straßenbahnen und Spaziergänger in einer ewigen Umarmung befanden. Dass die gesamte westliche Welt – von den USA unter Robert...
Mietpreisbremse: Machen wir´s einfacher
Ein Hoch auf die Planwirtschaft – sie sieht im neuen Gewand fast so aus wie eine gute Idee.
Ein guter Deutscher verwendet kein Streusalz!
Vielleicht wird der Winter jetzt einfach eine Mischung aus Eiskunstlauf und Hürdenlauf. Wer es bis zum Briefkasten schafft, bekommt einen Orden. Wer dabei niemanden umräumt, gilt als vorbildlicher Bürger. Kurz gesagt: Wir sind wieder ein Stück weiter.
Wellnessprogramm mit Migrationshintergrund
Das wirklich Geniale daran ist, wie diese Wortakrobatik das ganze Drama verpackt: Mit jedem neuen Begriff wird die Realität ein Stück weiter wegretuschiert. Aus Flucht wird Geflüchtet-Sein, aus Illegalität wird Antragsstatus, aus Abtauchen wird Unauffindbarkeit.
Lauter Nazis ins Freiberg?
Willkommen in der Ära der Kennzeichen-Orakel, wo Bürokratie und Fantasie einander in die Arme sinken und aus Alltagskram Staatsgründe zaubern.





