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    Gendern: Warum nicht jede Anpassung sinnvoll ist

    Gendern: Warum nicht jede Anpassung sinnvoll ist

    Es gehört inzwischen fast schon zum guten Ton bestimmter Milieus, Sprache nicht mehr als Werkzeug der Verständigung zu begreifen, sondern als politisches Experimentierfeld. Eine kleine, sehr laute Gruppe erklärt mit erstaunlicher Selbstgewissheit, wie künftig gesprochen, geschrieben und gedacht werden soll. Und wie so oft folgt ein Teil der Masse brav hinterher – weniger aus Überzeugung, sondern aus Angst, anzuecken, aufzufallen oder falsch verstanden zu werden.

    Zur Akte Moosdorf von der AfD

    Zur Akte Moosdorf von der AfD

    Ist der Ruf einmal belastet … Es ist bedrückend zu sehen, wie schnell viele Menschen heute bereit sind, ihr eigenes Urteil auszuschalten. Statt innezuhalten und abzuwägen, wird übernommen, was in Überschriften steht. Wer laut genug ruft, gibt die Richtung vor....

    Zwischen Wodka, Wolga und Wirklichkeitsflucht

    Zwischen Wodka, Wolga und Wirklichkeitsflucht

    Wie kann man einem System entkommen — und sich dann freiwillig wieder davor verbeugen, nur weil es jetzt im Fernsehen souveräner aussieht?
    Warum stellen sich manche jener Menschen, die den Terrorstaat Russland verlassen haben, später ausgerechnet auf die Seite Putins?

    Remigration der Arbeitgeber

    Remigration der Arbeitgeber

    Es gehört inzwischen fast zur Folklore deutscher Politik: Irgendjemand hält eine Rede, schwingt sich zu großen Worten auf – und plötzlich haben wir einen neuen Begriff, der zugleich absurd, unfreiwillig komisch und erschreckend realistisch wirkt.
    Der jüngste Fall: die „Remigration der Arbeitgeber“

    Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.


    Kurt Tucholsky


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