„Lang lebe Stalin“?
Eine Diktatur wird nicht besser, weil sie rote Fahnen trägt. Ein Lager wird nicht menschlicher, weil es im Namen einer angeblich besseren Zukunft errichtet wird. Eine Mauer wird nicht demokratischer, weil sie sich „antifaschistisch“ nennt. Und politische Gewalt wird nicht moralisch, nur weil sie mit dem Wort „Revolution“ geschmückt wird.
Warum mich die Entwicklung in der Bildung frustriert
Ein gebildeter Mensch sollte verschiedene Perspektiven kennen. Er sollte historische, wirtschaftliche, rechtliche, gesellschaftliche und ethische Zusammenhänge einordnen können. Er sollte nicht nur lernen, was er denken soll, sondern wie er prüfen kann.
Deutscher Sitz im UN-Rat wird überschätzt
Natürlich war die Idee der Vereinten Nationen einmal groß. Nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs sollte eine Organisation entstehen, die Frieden sichert, Konflikte verhindert und Staaten an einen Tisch bringt. Das war ein richtiger und nachvollziehbarer Gedanke. Aber zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegt heute eine gewaltige Lücke.
Bärbel Bas und der politische Frust eines Bürgers
Ich will Politiker, die Probleme benennen. Klar. Ehrlich. Ohne Theater. Ohne moralische Keule. Ohne doppelte Maßstäbe. Bärbel Bas steht für mich derzeit für das Gegenteil. Und genau deshalb richtet sich mein politischer Frust gegen sie als politische Person und gegen ihre Aussagen. Nicht, weil ich beleidigen will. Sondern weil ich nicht mehr bereit bin, solche Aussagen einfach hinzunehmen.
AfD: angeblich ganz neues Prinzip „Postenwechsel“
„Wir dürfen das natürlich. Wir haben Erfahrung damit. Wir machen das verantwortungsvoll. Aber wenn die anderen das tun, ist die Demokratie in Gefahr.“
Keine Skandalisierung, wo ein Rechtsstreit geführt wurde
Die AfD hat sich dem Verfahren gestellt, die Sache wurde geprüft, und nun liegt eine Entscheidung vor. Wer den Rechtsstaat ernst nimmt, akzeptiert auch, dass politische Gegner ihre Rechte nutzen dürfen. Alles andere ist nicht demokratische Wachsamkeit, sondern parteipolitische Empörung auf Knopfdruck
Gedanken zum 08.5.1945: Deutsche Opfer
Auch deutsche Städte wurden zerstört. Familien verloren ihre Väter, Söhne, Brüder und Freunde. Millionen Menschen waren auf der Flucht. Nach dem Krieg wurden Deutsche aus ihrer Heimat vertrieben. Sie verloren ihre Häuser, ihre Dörfer, ihre Gräber und ihre Erinnerungen. Viele starben auf den Trecks, in Lagern, an Hunger, Kälte, Krankheit und Gewalt. Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt. Menschen wurden erschlagen, misshandelt, gedemütigt oder einfach ihrem Schicksal überlassen.
Hasseloff & die AfD: Schreckliche Entgleisung
Demokratische Wahlen sind keine Gefälligkeitsveranstaltung
Man muss die AfD nicht mögen. Man kann sie hart kritisieren. Man kann ihre Programme auseinandernehmen und ihre Vertreter politisch stellen. All das ist legitim.
Aber eines muss klar bleiben: Der Bürger darf wählen, was zugelassen ist. Ohne moralische Erpressung. Ohne angedeutete Sippenhaft. Ohne die Botschaft, dass junge Menschen später für die Wahlentscheidung eines Bundeslandes zahlen könnten.
Der friedliche Islam?
Es ist mein Wunsch, dass nachgedacht wird und nicht lemmingartig einem vorgegeben Gedankengang gefolgt wird.
Nationalismus ist einfach toll!
Wer jeden Vorrang nationaler Interessen reflexhaft „Nationalismus“ nennt, will meist nicht verstehen, sondern verurteilen. Er ersetzt Argumente durch Etiketten und Diskussion durch moralische Einschüchterung. Das ist keine intellektuelle Stärke, sondern ein Zeichen politischer Unredlichkeit. Ein Land, das sich dafür schämen soll, zuerst an seine eigenen Bürger zu denken, ist bereits tiefer verrutscht, als viele wahrhaben wollen.
Correctiv, Remigration: die Lust am ungeprüften Alarm
Denn eine freie Gesellschaft lebt nicht davon, dass ihre Bürger möglichst schnell auf das richtige Signal reagieren. Sie lebt davon, dass sie unterscheiden können zwischen Tatsache und Deutung, zwischen Bericht und Verdichtung, zwischen Empörung und Erkenntnis.
Wenn an Schulen jede Grenze verlorengeht
Denn eines ist offensichtlich: Solches Agieren geht weit über das hinaus, was man an einer Schule auch nur ansatzweise hinnehmen kann.
Palästina: Politik und die Todesstrafe
Aktuell sorgt ein Beitrag für Aufsehen, der behauptet, dass der Verkauf von Land an Juden unter der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) mit der Todesstrafe geahndet wird.
Wenn die Macht den Witz fürchtet
Wer so urteilt, verurteilt am Ende vor allem sich selbst. Nicht wegen des Strafmaßes. Sondern wegen der Blöße, die er sich gibt. Ein Regime, das sich durch Satire existentiell beleidigt fühlt, hat längst verstanden, wie gefährlich der Witz ist. Und genau deshalb hat Jacques Tilly schon gewonnen.
Gewalt ist nur Gewalt – alles andere Zuschreibung
Ein Jurist würde hier widersprechen. Die Merkmale einer Tat liegen doch im Sachverhalt selbst. Wenn jemand eine Handlung begeht, die alle Voraussetzungen eines Tatbestands erfüllt, dann ist diese Handlung tatbestandsmäßig – unabhängig davon, ob ein Gericht das schon festgestellt hat.














