Deutsche Sprache nicht geschlechtsneutral?

Man mag die deutsche Sprache als nicht „geschlechtergerecht“ bezeichnen oder auch nicht, das sollte jeder Person für sich entscheiden und Formulierungen in der weiblichen oder männlichen Form anwenden. Das Wesen des Plurals in Verbindung mit der obigen Thematik in Verbindung zu bringen, ist naiv und führt zu unsinnigen, nicht geschlechtsneutralen Formulierungen.

Ebenfalls erscheint das Passiv, ein Sprachform die nicht nur im Deutschen vorhanden ist, als nicht geschlechterorientiert.

Nehmen wir einmal das folgende Beispiel:

Es gibt Menschen, die fahren Rad (im Sinne von Fahrrad).

  • Männliche Personen: Radfahrer
  • Weibliche Personen: Radfahrerinnen
  • Plural: Radfahrer.

Nun soll sich das „Gendern“ in unserer Gesellschaft, in meinen Augen die Ausdrucksweise von naiven Menschen, in unserer Gesellschaft etablieren. Die Medien und die Bildungsträger sind bereits instruiert, anders kann man diesen Wahnsinn nicht kommentieren, und folgen den Instruktionen.

Was wird, beispielsweise, aus den Radfahrern? Sie mutieren zu „Radfahrende„; das Passiv wird verwendet. Menschen werden zu „fahrende“ Personen, auch wenn sie nicht auf dem Drahtesel sitzen und, wie auf dem Foto erwähnt, das zeitliche gesegnet haben.

Es gibt, betrachten wir die Formulierung rational, grundsätzlich zwei Möglichkeiten der Bewertung:

  • Es wurden keine Menschen getötet: Dann wäre der Hinweis vom „adfc Berlin“ unsinnig und falsch
  • Es sitzen tote Menschen auf dem Fahrrad, also Zombies.

Unabhängig von der Tatsache, dass der „adfc“ bereits im März 2021 von „Toten Radfahrenden 2021“ spricht, es fällt sehr schwer, von Zombies auf Fahrrädern zu sprechen, sehr schwer.

Quelle: https://adfc-berlin.de/radverkehr/sicherheit/information-und-analyse/145-unfallorte/949-getoetete-radfahrende-2021.html

Stefan Kuntze